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Unser heutiger Flug führt von Belo Horizonte über Brasilia, die Hauptstadt Brasiliens, nach Manaus.
Von Brasilia aus fliegen wir stundenlang über das grüne Gebiet Amazoniens. Der Regenwald scheint endlos zu sein, was nicht verwundert, denn laut Reiseführer umfasst das Gebiet ca. 45% von Brasiliens Fläche, dem fünftgrößten Land der Erde!
Sicher landen wir in Manaus und eine Stunde zuvor hat es hier heftige Regengüsse gegeben, von denen jeder spricht. Wir werden am Flughafen von Max abgeholt, den wir ein paar Wochen später beim Voxtours-Special „Amazonien“ im Fernsehen wieder sehen.
Bevor wir ins Hotel gebracht werden, zeigt uns Max die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Manaus, das schöne Opernhaus und die Markthallen. Das Opernhaus ist sehr beeindruckend und wenn man bedenkt, was für ein Aufwand hier im Dschungel vor über 100 Jahren betrieben wurde, kann man ein wenig erahnen, was für einen Reichtum der Kautschukboom ins Land gebracht haben muss.
Die Kautschukbarone machten mit dem Latex der Bäume so viel Geld, dass sie es sich leisteten, ihre Wäsche zum Waschen nach Lissabon zu schicken. Der Gummirausch endete schnell, nachdem ein paar Sprösslinge der Pflanze außer Landes geschmuggelt worden waren und in den tropischen Kolonien der Briten erfolgreich gezüchtet wurden.
Auch der Besuch der Markthallen gefällt uns gut und zu sehen gibt es unter anderem große Obstlager und Fisch im Überfluss.
Unser Hotel ist sehr schön, nur leider abgelegen vom Stadtkern. So organisieren wir selbst noch einen kleinen Ausflug zum Encontro de Aguas, dem Zusammenfluss des Rio Negro mit dem Rio Solimoes. Hier treffen der helle Rio Solimoes und der dunkle Rio Negro aufeinander und durch die unterschiedlichen Temperaturen vermischen sich die beiden Flüsse erst mehrere Kilometer später.
Wenn man vom Boot aus die Hand ins Wasser hält, spürt man den Unterschied deutlich. Ab diesem Punkt beginnt der Amazonas.
ÜN Manaus
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