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Island - Reisebericht

26.05.-10.06.2007

26.05.2007

Halbinsel Reykjanes

Dreieinhalb Stunden dauert der Flug nach Island und wir landen um 15:45 Uhr in Keflavik.

Nachdem wir den Mietwagen abgeholt haben, fahren wir direkt zur Küste nach Gardskagi. Da es nicht weit entfernt vom Flughafen liegt, sind wir schnell dort und es ist deshalb nur ein kleiner Umweg.


Die erste Übernachtung wollen wir uns im etwa einer halben Stunde entfernten Hafnarfjördur suchen, aber leider ist bei unserer Ankunft schon niemand mehr an der Rezeption. Nach Rücksprache mit einem anderen Gast beschließen wir, später wiederzukommen und einfach das Zelt nebenan auf dem Campingplatz aufzuschlagen. Die Formalitäten können wir auch am nächsten Morgen erledigen.


Den Abend nutzen wir, um uns Hafnafjördur anzuschauen und später fahren wir an die Südküste. Viele Lavafelder sieht man hier und von weitem dampft schon die Blaue Lagune im klaren Abendhimmel.
Um 23:00 Uhr sind wir wieder am Campground und da es noch taghell ist, bauen wir zuerst das Zelt auf und später essen wir in der Herberge.

 

ÜN Hafnafjördur
219 km

27.05.2007

Goldener Zirkel

 

 

05-Pingvellir
Pingvellir

13-Geysir-Strokkur-1
Geysir-Strokkur

10-Gullfoss
Gullfoss

 

 

 

Die Nacht ist klar und dementsprechend frostig. Wirklich frostig, denn die Wiese ist weiß und die Autoscheiben zugefroren. Das Freikratzen der Scheiben erledigt glücklicherweise die stärker werdende Sonne für uns.

 

Wir fahren heute den Goldenen Zirkel und beim ersten Fotostopp an einer kleinen schönen Kirche vor großer Bergkulisse spricht uns ein Farmer an und erzählt uns von der Gegend.
Nach einer sehr schönen Fahrt durch Islands Bergwelt kommen wir in Pingvellir an und da es noch früh am Tag ist, sind wir so ziemlich die einzigen Touristen hier.
In Pingvellir kam das erste Parlament Islands zusammen. Schon 930 n. Chr. tagte man hier.
Außerdem ist in diesem Gebiet sehr schön die Auswirkung der Kontinentaldrift zu sehen. Die nordamerikanische und die eurasische Platte treffen hier aufeinander, es bildeten sich Schluchten und der Boden senkte sich ab.

Wir fahren weiter über Laugarvatnshellir, einer breiten Höhle, bis zum Geysirfeld, bei dem man schon von weitem die dampfende Wassersäule des Strokkur sehen kann. Überall blubbert es und es ergeben sich tolle Farbenspiele mit dem Wasser auf den farbigen Böden.

Nächstes Ziel ist der goldene Wasserfall Gullfoss. Das Wasser fällt im Zickzackkurs 20 m in die Tiefe; wirklich sehr beeindruckend.
Letzte Station für heute ist der Lavakrater Kerid, ein kreisrunder Krater, in dem ein tiefblauer See in der Abendsonne schimmert.
Unsere Unterkunftssuche in Selfoss bleibt erfolglos, aber etwas weiter in Hella werden wir fündig und mieten für 5000 Kr eine Hütte mit Bad und Kochnische. In Selfoss sollte es das Doppelte kosten.

 

ÜN Hella
263 km


 


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